Krisenbegleitung

Begleitung in Krisen und schwierigen Lebensphasen

Während Anliegen und Methode der Psychotherapie ursprünglich darauf ausgerichtet waren, psychische Erkrankungen und Fehlentwicklungen zu erkennen und zu therapieren, kamen in letzter Zeit immer mehr Anwendungsgebiete hinzu, die man unter dem Begriff der „Begleitenden Psychotherapie“ zusammenfassen kann. Dabei geht es weniger darum, eine Art „Defekt“ zu beheben, sondern Menschen in Not- oder Krisensituationen, oder nach traumatischen  Erlebnissen fachlich fundiert zu begleiten. Dabei wird ressourcenorientiert nach Wegen gesucht, die zu ihnen „passen“ und Ihnen helfen, spätere Krisen und schwierige Lebensphasen besser zu überstehen.

Solche „begleitende Psychotherapie“ wird z.B. von Menschen in Anspruch genommen:

  • bei lebensgefährlichen Erkrankungen
  • nach einem schweren Unfall
  • nach Gewalterlebnissen und anderen psychischen Traumatisierungen
  • in Lebenskrisen wie Scheidung, Berufsverlust, Zerwürfnisse mit nahen Angehörigen oder Freunden, oder auch allgemeinen Lebens- oder Alterskrisen
  • bei drohendem oder nach tatsächlichem Verlust eines nahen Angehörigen
  • wenn ein mehr oder weniger bewusster Konflikt mit der eigenen Lebensgeschichte, mit eigenen Veranlagungen und Haltungen oder einem nicht akzeptierbaren Widerspruch zwischen den eigenen Sollvorstellungen und dem gelebten Leben zu einer psychischen Dekompensation führen
  • wenn das Leben aus eigener Kraft und der bisher gewohnten Perspektive nicht mehr planbar und lebbar erscheint
  • wenn sich der Sinn des eigenen Lebens unmerklich oder durch ein besonderes Ereignis verflüchtigt
  • wenn sich der bisher gelebte Glaube als brüchig, als ideologisierter oder nicht mehr tragfähiger „Kinderglaube“ erweist

Immer dann kann Beratung und Begleitung eines Psychotherapeuten in Anspruch genommen werden, damit einer weiteren Verzehrung der eigenen Kräfte vorgebeugt wird, und eine neue Ausrichtung und neue Wege gefunden werden können.